Wasserkühlung fürs Zelt – Teil 1

Inspiriert wurde ich bei dieser Idee von dem Kunstwerk Cloud-Walk am ZKM in Karlsruhe und der Tatsache das es auf dem Finger-Treffen und dem CCCamp wohl wieder heiss wird. Nach kurzer Recherche stellte sich allerdings heraus das die Hochdruck-Düsen der Firma meefog welche in dem Kunstwerk verbaut sind eher ungeeignet sind da sie einen Betriebsdruck von ca 100Bar benötigen und fast 20€ pro Stück kosten.

Nebeldüse der Firma meefog am ZKM

Leider fanden sich auf der Herstellerseite keine genauen Informationen über die Düsen, ich konnte jedoch ein Datenblatt zu einem ähnlichen Produkt finden. Aus dem Datenblatt konnte ich schließen das die mittlere Tropfengröße bei unter 50µm liegt.
Ich hatte also einen Anhaltspunkt für die weitere Suche nach einer passenden Düse.
Nach dem ich die verschiedensten Webseiten durchforstet habe, legte ich mich schließlich auf die CoolnetPRO Düse fest welche eine mittlere Tropfengröße von 65µm bei nur 4Bar verspricht.
Dadurch lässt sich das System direkt vom Wassernetz speisen und benötigt auch keine teuren hochdruck Komponenten.
Bestellt habe ich zehn Düsenkreuze mit je vier Düsen welche in einem 3x3m Pavillion angebracht werden.
Ein erster Test der Düsen im Shackspace war sehr vielversprechend.

Erster Düsentest im Shackspace

Das Sprühbild ist nicht ganz so fein wie im ZKM, das war jedoch zu erwarten.
Der Nebel sinkt allerdings dennoch nicht all zu schnell zu Boden sondern hält sich gut in der Luft. Auch der Abkühlungseffekt ist sofort bemerkbar.
Als nächstes stehen noch Tests mit dem Wasserdruck an, um den Optimalen Arbeitspunkt zu ermitteln.
Als letzter Schritt muss nur noch ein Pavillion her an dem ich das fest machen kann.
Dazu mehr in Teil 2.

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